Vor der Uraufführung von VIOLETTER SCHNEE am 13. Januar 2019 sprachen Komponist Beat Furrer, Autor Händl Klaus, Dramaturgin Yvonne Gebauer und Dramaturg Roman Reeger über den Entstehungsprozess der Oper.
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Anlässlich der Uraufführung von VIOLETTER SCHNEE sprach Dramaturgin Yvonne Gebauer mit Regisseur Claus Guth über Tarkowskis »Solaris«, Bruegels »Jäger im Schnee« und darüber, was es bedeutet, wenn alles vorbei ist. mehr …
Die von Beat Furrer komponierte Oper »Violetter Schnee« wird am 13. Januar 2019 uraufgeführt. Darin entfaltet sich ein Mikrokosmos im Ausnahmezustand: Fünf Menschen sind in unaufhörlichem Schneewehen eingeschlossen. Was passiert mit ihnen, welche Perspektiven und Strategien entwickeln sie, was löst die neu hinzukommende Tanja aus? Einen Monat vor der Premiere haben wir Regisseur Claus Guth und Martina Gedeck, die in der Sprechrolle der Tanja zu sehen sein wird, getroffen.
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Was Ihr schon immer über die Staatsoper wissen wolltet und Euch nicht zu fragen getraut habt? In unserer neuen Rubrik #AskMatthias steht Euch unser Intendant Matthias Schulz Rede und Antwort! mehr …
Rameau’s HIPPOLYTE ET ARICIE premiered on 25 November. Dramaturg Detlef Giese talked with conductor Simon Rattle, director and choreographer Aletta Collins and artist Ólafur Elíasson, who created the set and light design and the costumes.
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Gerade ist die Staatskapelle Berlin auf dem Weg zurück nach Berlin – nach umjubelten Gastspielen in Peking und Sydney! Hier könnt Ihr die Konzertreise im Rückblick erleben.
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Saar Magal gibt uns heute Einblicke in Ihre Stückentwicklung A MONTEVERDI PROJECT mehr …
In A MONTEVERDI PROJECT, das noch an drei Abenden im Apollosaal gezeigt wird, beschäftigt sich die israelische Regisseurin und Choreographin Saar Magal mit Liebe, Erotik und zwischenmenschlichen Beziehungen und untersucht deren mögliche Entwicklungen in der Zukunft, die durch den Einfluss neuer Technologien, des Post-Humanismus und das Zeitalter des »Anthropozän« geprägt sind. Die Idee der (romantischen) Liebe in der Moderne ist auch eines der großen Themen der Soziologin und Autorin Eva Illouz, die im Suhrkamp Verlag ihren vieldiskutierten Bestseller »Warum Liebe weh tut. Eine soziologische Erklärung« herausgebracht hat. Die ZEIT schreibt darüber: »Über Liebe wird man nicht mehr diskutieren können, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen.« Mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlags dürfen wir daraus die Einleitung »Das Elend der Liebe« als Leseprobe für euch veröffentlichen.
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Was Ihr schon immer über die Staatsoper wissen wolltet und Euch nicht zu fragen getraut habt? In unserer neuen Rubrik #AskMatthias steht Euch unser Intendant Matthias Schulz Rede und Antwort! mehr …
Am 18. November 2018 feierte Saar Magals Tanz-/Theaterperformance »A Monteverdi Project« Premiere in der Staatsoper Unter den Linden. Um Liebe, Erotik und Beziehungen im Zeitalter des Anthropozäns dreht sich auch der zweite Teil ihrer »Futurity«-Trilogie. Dramaturgin Jana Beckmann und Dramaturg Roman Reeger sprachen mit der Regisseurin und Choreographin.
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Beziehungsreich stehen die Gestalten in der griechischen Mythologie in ihrer Welt und zueinander. Nicht von ungefähr haben sich Opernlibrettisten und -komponisten seit jeher beständig von jenen alten, immer wieder neu faszinierenden Erzählungen anregen lassen, von mündlich überlieferten, später dann auch schriftlich fixierten Geschichten, in denen – mit mancherlei Variationen und alternativen narrativen Strängen – die Urgründe und Motivationen wie die Irrungen und Wirrungen des Denkens, Fühlens und Handelns von Göttern, Halbgöttern und Menschen zum Vorschein gelangen.
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Wie ein einsamer Riese stand er inmitten seiner Zeit. Jean-Philippe Rameau, von der Nachwelt als ein hochorigineller Repräsentant der französischen wie der europäischen Musikkultur angesehen, blieb zeit seines Lebens ein Unangepasster, ein Nonkonformist, gar ein Außenseiter.
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Claudio Monteverdi (1567–1643) war der tonangebende Komponist in Italien um 1600. Seine Musik entwickelte sich weg von der a-cappella-Vokalpolyphonie der Renaissance hin zu einem expressiveren Stil für Solostimmen und Begleitung, wie er für den musikalischen Barock typisch wurde. Seine neun Madrigalbücher, drei Bücher mit geistlicher Musik und die drei überlieferten Opern sind sowohl Zusammenfassung wie auch Revolution der damaligen Möglichkeiten.
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Wenn im 3. Akt von MEDEA Dircé in einem brennenden Kleid über die Bühne rennt, steckt darin selbstverständlich nicht unser Ensemblemitglied Elsa Dreisig, sondern eine ausgebildete Stuntfrau aus der Stuntcrew Babelsberg. Diese kurze, aber nicht ungefährliche Szene wurde im Vorfeld sorgfältig geplant und vorbereitet – dennoch sind spezielle Sicherheitsvorkehrungen notwendig und bei jeder Vorstellung werden ausschließlich für den Ablauf des Stunts direkt vier Kolleginnen und Kollegen benötigt.
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Am Freitag findet im Alten Orchesterprobensaal die Uraufführung von USHER von Annelies Van Parys, nach dem Opernfragment von Claude Debussy, statt. Ausgehend von dem Material der unvollendet gebliebenen Oper – Debussy hinterließ neben mehreren Libretto-Entwürfen ein musikalisches Fragment von ca. 20 Minuten sowie einige Skizzenblätter – entwickelte die belgische Komponistin ein Kammermusiktheater, das auf spezifische Art und Weise die »Kategorie des Unheimlichen« musikalisch wie theatral erforscht. Mit Dramaturg Roman Reeger sprach sie während der Endproben über Debussy, den Entstehungsprozess des Werks und Horrorklischees.
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Heute möchten wir Euch wieder einen Tipp fürs Wochenende mitgeben – diesmal einen Filmklassiker! Sopran-Legende Maria Callas hat nur in einem einzigen Film mitgespielt: Als Medea im gleichnamigen Film von Kultregisseur Pier Paolo Pasolini, der den Mythos als Kritik an der westlichen Massenkonsumgesellschaft anlegte.
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»Einen Großteil von Skalkottas’ sinfonischem Genie gilt es noch zu entdecken: Seine sinfonische Musik muss vielleicht so lange auf Anerkennung warten wie die Schuberts, dessen Charakter und Schicksal er in ziemlich vielen Punkten teilt, darunter seine Produktivität und die fehlenden Möglichkeiten (oder Interesse?), seine eigene Musik zu hören.« So schrieb der Musikwissenschaftler Hans Keller in einem posthum 1994 veröffentlichten Aufsatz über einen der bedeutendsten Komponisten Griechenlands: Nikos Skalkottas (1904–1949). Auch heute, fast 25 Jahre nach Kellers Feststellung, ist dessen Musik, die sich zwischen den Schulen und Stilen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zwischen Zwölftontechnik und Rückgriff auf griechische Volksmusik bewegt, kaum bekannter geworden. Höchste Zeit, das zu ändern: Das I. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin am 8./9. Oktober 2018, geleitet von Daniel Barenboim, lädt nun dazu ein, eines der wichtigsten Werke des Komponisten, nämlich die Ouvertüre »Die Rückkehr des Odysseus«, kennen zu lernen.
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