Etwa 500 Jahre nachdem Shakespeare 1605/06 »The Tragedy of Macbeth« niederschrieb, hat sich Macbeth zu einem der Archetypen entwickelt, die sich tief in das Bewusstsein des modernen Menschen eingeprägt haben. Macbeth zählt zu jener Gruppe von archetypischen Figuren, wie z. B. Don Giovanni und Faust, von denen man weiß, dass sie wirklich gelebt und eine konkrete Rolle in der Geschichte gespielt haben, anders als z. B. Odysseus oder Hamlet. Aber der Weg von der Geschichte zum Mythos lässt diejenigen, die ihn zurücklegen, nicht unverändert.
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Last Wednesday Benjamin Bernheim gave his house debut at the Staatsoper Unter den Linden with Alfredo Germont in »La traviata« staged by Dieter Dorn. A few days before we met the French tenor and he told us about the challenges of the part Alfredo, his impression of Berlin as a city and about the moment when he fell in love with the stage.
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Am 15. Mai tritt der Jugendchor der Staatsoper Unter den Linden erstmals mit einem eigenen Konzertprogramm im Apollosaal auf – es erklingen Liebeslieder aus der ganzen Welt. Wir trafen Carlo Schmitz (18), der seit zwei Jahren Mitglied des Jugendchors ist und sich gerade auf die Aufnahmeprüfung im Fach Gesang vorbereitet, zu einem Gespräch über seine Erlebnisse mit dem Chor, über das Singen als Beruf und über seine Lieblingsliebeslieder.
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Als Ruth Berghaus 1968 mit dem Bühnen- und Kostümbildner Achim Freyer den »Barbier von Sevilla« inszeniert, kann keiner ahnen, dass diese Vorstellung ganze Generationen überlebt. Inzwischen ist sie ein halbes Jahrhundert alt und bricht alle Rekorde. Sie hat über zwanzig Jahre DDR-Geschichte hinter sich und fast dreißig deutsche Einheit.
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Am 19. Mai feiert »Abstract Pieces«, ein Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden, Uraufführung in der Neuen Werkstatt. Dramaturg Roman Reeger hat mit Komponist und Regisseur Manos Tsangaris vorab gesprochen.
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Pierre Boulez, der große französische Komponist und Dirigent, hat diese prägnanten Worte zu Claude Debussy gefunden, zu jenem Jahrhundertkünstler, der vor genau einem Jahrhundert verstorben ist. Einer der Revolutionäre der Musik ist er gewesen, jedoch kein lauter, der mit Klang- und Wortgewalt sich Gehör verschaffte, sondern ein leiser, der mit fein gesponnenen, raffiniert ausgestaltenen Partituren die Kunst der Musik am Ausgang des 19. Jahrhunderts nachhaltig zu verändern und zu erneuern wusste. Im Jahr seines 100. Todestages haben es sich die Staatsoper und die Staatskapelle zur Aufgabe gemacht, einen Großteil seines in vielfacher Hinsicht außergewöhnlichen Orchesterwerks der Öffentlichkeit zu präsentieren.
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»Wenn ich singe, dann geht meine Seele auf«, sagt Sopranistin Sarah Aristidou, Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden. Diese Spielzeit war sie zuletzt in »Fanny! – Wer will mir wehren zu singen?« auf der Bühne zu sehen, ab 7. Juli ist sie in »Ti vedo, ti sento, mi perdo« zu erleben. Wir haben uns mit ihr an einem ihrer Lieblingsorte in Berlin getroffen und über das Opernstudio, ihren Weg dorthin und was sie macht, wenn sie mal nicht an der Staatsoper ist, unterhalten.
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Vom 26. März bis zum 6. April 2018 war der Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden zusammen mit Vinzenz Weissenburger, der den Chor seit 2007 leitet, auf Tournee in Argentinien. Die 40 Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren traten in Buenos Aires, Córdoba und Mendoza auf und trafen verschiedene argentinische Kinderchöre. Nach Vietnam (2015), China und den USA (2016) war es die vierte große Konzertreise des Kinderchors. Wir trafen uns mit Delara, Inna, Lorenz (alle 12 Jahre alt), Jule (13), Elisabeth (14) und Kira (16), die alle zum ersten Mal in Südamerika waren, um über ihre Erlebnisse zu sprechen und wurden direkt angesteckt von der Begeisterung, mit der sie erzählten.
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Am vergangenen Sonntag feierte Claus Guths Inszenierung von Benjamin Brittens »The Turn of the Screw« ihre Wiederaufnahme in der Staatsoper Unter den Linden. Wir trafen die junge portugiesische Sopranistin Sónia Grané, die die Partie der Flora singt, zwei Tage vor der Vorstellung zu einem Gespräch und sie erzählte uns, welche Herausforderungen es bei den Proben gab, wie es ist, mit einem Hasen auf der Bühne zu stehen und warum sie gerade diese Inszenierung so sehr liebt.
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Was Ihr schon immer über die Staatsoper wissen wolltet und Euch nicht zu fragen getraut habt? In unserer neuen Rubrik #AskMatthias steht Euch unser Intendant Matthias Schulz Rede und Antwort! mehr …
Eine Ära geht zu Ende … Zum Abschied von Jürgen Flimm haben wir einige der schönsten Impressionen und Begegnungen seiner siebeneinhalb Jahre als Intendant der Staatsoper Unter den Linden zusammengestellt.
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Fleißig probt das Ensemble des Kinderopernhaus Lichtenberg für »Fanny! – Wer will mir wehren zu singen?«, einem Musiktheaterstück mit Kompositionen von Fanny Mendelssohn Bartholdy, das am 5. April 2018 in der Neuen Werkstatt der Staatsoper Unter den Linden Premiere feiert. Wir nehmen Euch mit in den Probenraum.
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Am vergangenen Samstag feierte Nikolaus Brass‘ Kammermusiktheater »Sommertag« nach dem gleichnamigen Stück von Jon Fosse Premiere in der Neuen Werkstatt. Wir trafen die junge Regisseurin Eva-Maria Weiss wenige Tage davor zu einem Gespräch über den Probenprozess, über die komplexe Figurenkonstellation und über die Verarbeitung von Schicksalsschlägen.
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Richard Wagner und die Berliner Hof- und Staatsoper – das ist eine Geschichte, die glänzende Erfolge ebenso kennt wie verpasste Chancen. Viele unvergessliche Abende standen im Zeichen Wagners, von den 1840er Jahren bis heute. Das Haus Unter den Linden wurde über viele Jahrzehnte hinweg zum Ort einer intensiven Auseinandersetzung mit dem singulären Œuvre Wagners, das bekanntlich gleichermaßen rückhaltlose Bewunderer wie scharfe Kritiker gefunden hat.
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2014 brachte der Münchner Komponist Nikolaus Brass mit »Sommertag« sein erstes Musiktheaterwerk zur Uraufführung. Die bedrückende Atmosphäre dieses gleichnamigen Theaterstücks des norwegischen Autors Jon Fosse übersetzt Brass eindringlich in Musik. An der Staatsoper Unter den Linden feiert das Kammermusiktheater nun in der Inszenierung von Eva-Maria Weiss und unter der musikalischen Leitung von Max Renne am 10. Februar Premiere. Der Komponist im Gespräch mit Dramaturg Benjamin Wäntig.
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Am 28. Januar 2018 feierte Ensemblemitglied Elsa Dreisig bei der Wiederaufnahme von »La traviata« an der Staatsoper Unter den Linden ihr Debüt als Violetta Valéry. Wie sie die Rolle sieht, welchen Stellenwert Violetta für sie hat und wie sie die Atmosphäre in der Staatsoper empfindet, verrät sie im Interview.
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Wie die »Großen« steht der Kinderchor der Staatsoper auf der großen Bühne. Doch was erleben die jungen Sängerinnen und Sänger hinter der Bühne? Und wie bereiten sie sich auf ihren Auftritt vor? Adéle und Elisabeth haben uns bei der letzten Vorstellung von »La Bohème« mitgenommen und zeigen uns ihre Welt hinter der Bühne.
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In München, unweit des Nationaltheaters, wurde er geboren, mit Berlin ist er aber mindestens ebenso eng verbunden wie mit seiner bayerischen Heimatstadt. Richard Strauss hat über längere Zeit das Musikleben an der Spree entscheidend mitgeprägt, als Dirigent wie als Komponist. 1898 wurde er als Kapellmeister an die Hofoper Unter den Linden verpflichtet, über mehrere Jahrzehnte hielt er diesem Haus und seinem Orchester die Treue. Zwar war er durchaus auch anderswo aktiv – etwa in Dresden, wo die meisten seiner Opernwerke uraufgeführt wurden, in Wien oder bei den Festspielen in Salzburg und Bayreuth –, ein Fixpunkt seiner künstlerischen Aktivitäten blieb jedoch Berlin.
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