Wer kennt es nicht, das Märchen von den Kindern, die sich im Wald verlaufen und dort das Lebkuchenhäuschen einer Hexe entdecken? Nach genau 21 Jahren erlebte Engelbert Humperdincks »Hänsel und Gretel« am 08. Dezember 2017 eine Neuinszenierung an der Staatsoper Unter den Linden. Dirigent Sebastian Weigle sprach mit Dramaturgin Larissa Wieczorek über die berühmte Märchenoper. mehr …
Anfang Dezember 2017 hatte die Staatsoper Unter den Linden gleich mehrfach Grund zu feiern: im Anschluss an das Geburtstagskonzert 275 Jahre Staatsoper mit der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim am 7. Dezember wurde erst einmal im Apollosaal auf das 25jährige Bestehen des Vereins der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden angestoßen. In den nächsten beiden Tagen folgten dann die Premieren von »Hänsel und Gretel« inszeniert von Achim Freyer unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle am 8. und »L’incoronazione di Poppea« in der Regie von Eva-Maria Höckmayr unter der musikalischen Leitung von Diego Fasolis am 9. Dezember. mehr …
Am 3. Oktober wurde die Staatsoper Unter den Linden mit Jürgen Flimms Inszenierung »ZUM AUGENBLICKE SAGEN: VERWEILE DOCH!« Szenen aus Goethes Faust feierlich wiedereröffnet. Am 14. und 17. Dezember ist sie nun noch einmal zu erleben. Was bewegt den Intendanten und Regisseur am Faust-Stoff? Wir haben ihm sieben Sätze zum Ergänzen an die Hand gegeben.
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Zur Zeit wird in der Neuen Werkstatt fleißig für die Premiere von »Der unglaubliche Spotz« am 24. November geprobt. In der letzten Woche hat Mike Svoboda, der Komponist der Kinderoper, bei zwei Proben zugeschaut. Wir trafen ihn bei dieser Gelegenheit zu einem Gespräch über die Entstehung des Werks, über die Grenze zwischen Geräusch und Musik und darüber, was Stabhochsprung mit Oper zu tun hat.
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Etwas mehr als 33 Jahre ist es her, dass die Staatskapelle Berlin erstmals im neu eröffneten Konzerthaus am Gendarmenmarkt – damals noch Schauspielhaus genannt – konzertiert hat. Am 2. und 3. Oktober 1984 spielte das Orchester unter seinem Chefdirigenten Otmar Suitner ein klassischromantisches Programm mit Musik von Mozart, Schubert und Strauss, im Rahmen der Berliner Festtage. Die Wiedererrichtung des kriegszerstörten Schinkelschen Schauspielhauses, das zur Spielstätte für große Orchesterkonzerte (und kleinere Konzertformate) umgewidmet wurde und eine komplette Umgestaltung im Inneren erfahren hatte, war für die Berliner Kultur hoch bedeutsam, vornehmlich im Ostteil der geteilten Stadt, aber auch darüber hinausweisend.
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Wer aber hätte das gedacht! Damals, als es klar wurde, dass die Staatsoper Unter den Linden ins Schiller Theater ziehen sollte, und als wir mit schöner Regelmäßigkeit von der Bauverwaltung unterrichtet wurden, der Rückzug Unter den Linden würde sich noch um ein weiteres Jahr verzögern.
Aus den paar Jahren, die wir hier bleiben sollten, der erste Umzug war ja für 2013 geplant, wurden nun sieben lange Jahre. Wer nun sieben magere Jahre erwartet hatte, wurde, wer hätte es gedacht, aufs Angenehmste enttäuscht. Die Jahre, die kamen, waren ziemlich fett, so viele Zuschauer, dass es die schiere Freude war!
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Bereits zum vierten Mal inszeniert Andrea Breth bei uns im Schiller Theater eine Oper nach großen Theaterstücken: 2011 »Wozzeck« [nach Georg Büchner], 2012 »Lulu« [nach Frank Wedekind], beide von Alban Berg vertont, 2014 dann Janáčeks »Katja Kabanowa« [nach Alexander Ostrowski]. Seit dem 5. Juli ist ihre Inszenierung von Wolfgang Rihms Kammeroper »Jakob Lenz« [nach Georg Büchner] bei uns zu erleben, die am 12. und 14. Juli das letzte Mal in dieser Spielzeit bei uns gezeigt wird.
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Mit der Premiere von »Eine kleine Sehnsucht« am 28. Juni begibt sich die Staatsoper auf neues Terrain: Erstmals dient das neben dem Schiller Theater gelegene legendäre Café Keese als Spielstätte. Wir trafen die Inhaberin Nadine Ludwig-Kibwebwe und den »Keese-Hund« Frieda zu einem Gespräch über all die großen und kleinen Geschichten, die mit diesem außergewöhnlichen Ort verbunden sind.
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Am 24. Juni wird Wim Wenders mit Georges Bizets »Les pêcheurs de perles« sein Opernregiedebüt bei uns geben. Im Interview mit Chefdramaturg Detlef Giese verriet der Regisseur, warum er für sein Debüt die »Perlenfischer« wählte und wie Daniel Barenboim, der die musikalische Leitung inne hat, auf seinen Vorschlag reagierte, genaue diese Oper mit ihm auf die Bühne bringen zu wollen.
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Ein gerngesehener Gast: Simon Rattle leitete an der Staatsoper u. a. die Neuproduktionen von Chabriers »L’étoile« und Janáčeks »Aus einem Totenhaus« sowie »Katja Kabanowa«. Bei letzterer Oper steht er im Juni an vier Vorstellungen am Pult, zuvor stand am 27. Mai noch die Premiere eines monumentalen Werkes der französischen Romantik an: Berlioz’ dramatische Legende »La damnation de Faust«. Uns berichtete er von den zahlreichen Besonderheiten des Werks und seiner szenischen Realisierung der Monty-Python-Legende Terry Gilliam.
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Zum wiederholten Male wird es bei einem Konzert der Staatskapelle Berlin eine Uraufführung eines Werkes von Harrison Birtwistle geben: In »Deep Time« – ein Werk, das Birtwistle selbst als »letzte Tafel eines Triptychons« sieht – beschäftigt sich der bedeutende englische Avantgardist einmal mehr mit dem Thema Zeit. Unser Chefdramaturg Detlef Giese hat sich eingehend mit diesem faszinierenden Werk auseinandergesetzt, das unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim am 5. und 6. Juni beim VIII. Abonnementkonzert uraufgeführt wird und im Juli 2017 bei den BBC Proms seine UK-Premiere feiert.
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Ab Mai zeigen wir Hector Berlioz’ La damnation de Faust in der Inszenierung von Filmemacher und Monty-Python-Legende Terry Gilliam. Im Juni folgt mit Georges Bizets Les pêcheurs de perles das lang erwartete Opernregiedebüt von Wim Wenders. »In fast jedem Film lebt verborgen eine Oper. In jedem Filmemacher steckt, mehr oder weniger bewusst, ein Operninszenator«, schreibt Fritz Göttler, Filmkritiker der Süddeutschen Zeitung. Er hat im Filmschaffen der beiden Regisseure Tendenzen erkannt, die auf ihre Opernregie vorauszuweisen scheinen.
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Der Landesmusikrat Berlin hat kürzlich im Rahmen von »Jugend musiziert« Werke von jungen Komponistinnen und Komponisten preisgekürt. Zu den ausgezeichneten Kindern gehören auch acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kompositionswerkstatt der Jungen Staatsoper. Unter der Leitung des Komponisten Jobst Liebrecht sind Stücke entstanden, die in einem Konzert von Mitgliedern der Staatskapelle Berlin im Gläsernen Foyer des Schiller Theaters uraufgeführt wurden.
Alexander Grams (Teilnehmer der Kompositionswerkstatt für Kinder), Jobst Liebrecht (Komponist) und Felix Wilde (Trompeter der Staatskapelle Berlin) haben ihre Gedanken zur Kompositionswerkstatt aufgeschrieben.
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Liebe und Sehnsucht, Abschied und Tod sind häufig Themen künstlerischer Auseinandersetzungen. In »La traviata« wird deutlich, wie nahe sie beieinander liegen.
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Der italienische Untersuchungsrichter Giovanni Falcone verschrieb sich dem Kampf gegen die sizilianische Mafia — und bezahlte dafür mit dem Leben. Anlässlich seines 25. Todestages zeigen wir Nicola Sanis beeindruckendes Musiktheater Falcone, das einen Blick auf den Menschen hinter der Richterrobe gewährt. Wichtige Daten und Hintergründe zum Attentat, das am 23. Mai 1992 begangen wurde und ganz Italien in eine schwere Krise stürzte, liefert die folgende Chronik.
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