#5 »Über den Bruckner Expressway zur Carnegie Hall«
Get on the Bruckner Expressway – to Bruckner’s »Devine Nine« at Carnegie Hall!
Get on the Bruckner Expressway – to Bruckner’s »Devine Nine« at Carnegie Hall!
Das heutige Konzert am 20. Januar mit Bruckners 2. Sinfonie und Mozarts 20. Klavierkonzert in d-Moll KV 466 markiert nicht nur den zweiten Tag unseres musikalischen Marathons in der Carnegie Hall. Es ist außerdem ein besonderes Jubiläum für unseren Generalmusikdirektor!
2.800 Zuschauer auf fünf Ebenen, die Akustik weltberühmt: Er gilt als einer der besten Konzertsäle der Welt. In der Carnegie Hall zu musizieren, ist Traum eines jeden Musikers. Wenn es dann noch Bruckner ist – und dazu gleich »alle Neune« – wird das Konzerterlebnis zu einem unvergesslichen Augenblick. Nicht nur für das Publikum…
Bevor die Proben in der Carnegie Hall für unseren Bruckner-Marathon so richtig begannen, hatten wir das große Glück, einen freien Tag in New York bei schönstem Sonnenschein genießen zu dürfen.
Die Berliner Sängerin Robin Johannsen ist derzeit als Solistin in unserer »King Arthur«-Inszenierung auf der Bühne des Schiller Theaters zu erleben. Sechs verschiedene Rollen hat sie dabei zu spielen und noch nie musste sie so oft und so schnell die Kostüme wechseln. Trotz ihres Stress‘ hat sie die Zeit gefunden, für unseren Blog ihre Lieblingsfragen aus dem Proust-Fragebogen zu beantworten.
Nach unseren Gastspielen in der Philharmonie de Paris und im Wiener Musikverein Anfang Januar sind wir mittlerweile in New York angekommen, um dort ab dem kommenden Donnerstag in der Carnegie Hall zum ersten Mal in der nordamerikanischen Musikgeschichte alle neun Bruckner-Sinfonien aufzuführen.
René Jacobs im Gespräch mit Dramaturg Detlef Giese über »King Arthur« und seinen Komponisten
In Henry Purcells Semi-Opera, in der Schauspiel, Musiktheater und Tanz eine geradezu magische Symbiose eingehen, steht der »British worthy« im Zentrum der Handlung: Arthur muss England vor den einfallenden Sachsen verteidigen, die wie eine Naturgewalt über das Land hereinbrechen. Auch Arthurs Liebesglück ist in Gefahr, denn der Sachsenkönig Oswald erhebt Anspruch auf seine blinde Braut Emmeline, die vom Sachsenkönig entführt wird.
Die Ritter der Tafelrunde, die Suche nach dem heiligen Gral oder das sagenhafte Schwert Excalibur: Viele Geschichten ranken sich um den legendären König Arthur – den »British worthy« – der wie kein anderer den Gründungsmythos des britischen Inselreiches prägte.
Auch in Henry Purcells Semi-Opera steht jener britische Held im Zentrum des Geschehens, der England vor den einfallenden Sachsen verteidigen muss.
Der italienische Tenor Riccardo Massi, der in unserer derzeitigen »Manon Lescaut«-Inszenierung als Renato Des Grieux zu erleben ist, hat für uns seine Lieblingsfragen aus dem Proust-Fragebogen beantwortet. Was er in seinem Leben am meisten bedauert und wann er in seinem Leben am glücklichsten war – seine ganz persönlichen Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen!
Talking about Manon! Zu besprechen gibt es bei der Oper »Manon Lescaut« von Giacomo Puccini und ihrer Hollywood-Inszenierung von Jürgen Flimm, die am 4. Dezember 2016 im Schiller Theater Premiere feierte, wirklich Einiges!
Für Jürgen Flimms Hollywood-Inszenierung der »Manon Lescaut« ließ sich Kostümbildnerin Ursula Kudrna unter anderem von der Stummfilmära der 1920er inspirieren. Welche großen Hollywood-Produktionen sie hierbei als Ausgangspunkt für ihre Arbeit nahm und was das Besondere an den Kostümen bei »Manon« ist, verriet uns die Wienerin im Interview.
»Man könnte das Stück auch nennen: ‚Aufstieg und Fall der Manon‘ oder ‚Die Hollywood-Tragödie‘«, so Regisseur Jürgen Flimm, der die Handlung unserer nächsten Premiere in die Welt der Traumfabrik und in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts verlegt hat. Dazu »gründete« er die »Sunset Motion Pictures«.
Was sich bei der Begegnung zwischen dem aufsteigenden Star Manon und dem Komparsen Des Grieux hinter verschlossenen Türen wirklich ereignete, verrät uns ein »Mitarbeiter« des Filmstudios. mehr …
Der rote Aston Martin, der bei der derzeitigen »Manon Lescaut«-Inszenierung auf der Bühne steht, ist ein echter Hingucker. Der Nachbau eines Modells aus den 30er Jahren wäre eigentlich komplett funktionstüchtig – allerdings wurde für die Vorstellung der Motor ausgebaut, so dass er nur noch auf einem Untergestell fahren kann.